Donnerstag,
25.9.08 - Angekommen
Also am nächsten Vormittag jetzt endlich auf die Insel.
Erst ein Stück zurück des Weges, dann weiter zur Hauptstadt
und über besagte Brücke. Hier
wurde erstmals der Reiseproviant ergänzt, natürlich
nicht ohne Schafskäse und Rotwein für die nächsten Tage,
da wir ja nicht wußten, wo wir landen werden. So wie
wir es geplant hatten, suchten wir den Küstenweg von
Pag nach Sveti Duh. Einigermaßen Gelände gängig sollte
hier das Gefährt schon sein. Zuerst noch geteerte Wege
gingen bald in einspurige Schotterpiste über. Den großen
Lastwagen, die von Zeit zu Zeit entgegen kamen, könnte
man mit Wohnwagen oder größeren Wohnmobilen kaum ausweichen.
Unser Mazda-Stier meisterte jedoch allen Unkenrufen
zum Trotz bisher alles ohne Murren. Auch als eine falsche
Abzweigung im Nichts vor einem Schafzaun endete, erreichten
wir wieder den richtigen Weg. Innen und außen vollkommen
verstaubt, da wir ein Fenster zu schließen vergessen
hatten, landeten wir dann doch auf dem gesuchten Platz.
Hier jedoch Enttäuschung pur, da der Platz schon geschlossen
war. Fast fluchtartig verließen wir diesen Ort wieder,
jedoch um das Erlebnis der abenteuerlichen Anreise reicher.
Jetzt erst mal Sonne und Wasser und Faullenzen. Am späten
Nachmittag erreichten wir den CP Straško. Hier das genaue
Gegenteil des vorigen Platzes. Nach einer großen Platzbesichtigung
war bald der richtige Standplatz gefunden: 20m bis ans
Meer, Sonne (wenn vorhanden) fast den ganzen Tag und
tolle Sonnenuntergänge, so rot wie der Wein, der dabei
natürlich nicht fehlen durfte.
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