Zum erstenmal in Kroatien
Drei Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs

 

Montag 22.9.08 - Anreise auf der Autobahn und nach Senj
Nach langer Planung, Vorfreude und Kommunikation im Kroatien-Forum machten wir uns heute endlich auf den Weg. Über Passau wollten wir weiter bis Graz und dort eine Nacht verbringen, um unseren Campingbus nicht zu überanstrengen. Aber einmal im Laufen war er kaum noch zu bremsen. Da auch das Wetter in Österreich - Schnee bis 1500m - nicht gerade zum Anhalten einlud, wollten wir auch noch gleich unsere Slowenien-Vignette aufbrauchen. Bis Maribor rollten wir auch gut dahin, doch dann Richtung Zagreb war die Autobahn plötzlich verschwunden - und tauchte auch nicht mehr auf. Gott sei Dank hatten wir eine um 50% ermäßigte Ebay-Vignette, so daß der Ärger über diese Abzocke nicht gar so groß war. Eigentlich wollten wir vor der Grenze noch den billigen Benzin nachfüllen, aber vor lauter Warten auf das nächste Slowenien Autobahnstück waren wir plötzlich am Grenzübergang zu Kroatien und hatten auch schon den ersten Mautzettel in der Hand. Also weiter bis Zagreb. Im Vorbeifahren sahen wir das riesige Lichtermeer der Hauptstadt. Mittlerweile war es 21°° Uhr. Zum Übernachten noch zu früh, jedoch zum Durchfahren bis Senj zu spät, da wir nicht wußten, ob wir bei der Ankunft dort noch einen geeigneten Standplatz finden würden. So verbrachten wir dann auf einem Autobahnrastplatz die erste Nacht in Kroatien. Drei Bier brachten die nötige Bettschwere. Ein erster Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen sagte: "REGEN - Noch Liegen bleiben". Aber irgendwann wurde dann doch gefrühstückt und es ging dem ersten Ziel - Senj - entgegen. Das Wetter wurde noch schlechter. Nebel verhangen und regnerisch zeigte sich der Velebit. Aber endlich in den Serpentinen hinab an die Küste zeigte sich erstmals die Sonne und lies unser Gemüt aufleben. Im Ort angekommen ging es erst mal Richtung Hafen und dem dortigen Campingplatz, direkt am Meer. Obwohl Wind geschützt machten wir erstmals Bekanntschaft mit der Bura. Sie sollte uns noch länger begleiten. Nach einem ersten Sonnenbad suchten wir zuerst die Post auf, um unser Mitbringsel auf den Weg nach Gradište zu bringen. Mit Hilfe der freundlichen Damen von der Post und den Anweisungen von Višnja war dies zügig erledigt und wieder etwas mehr Platz und weniger Gewicht im Bus. Eine Besichtigung die Burg wurde von der Bura unterbunden. Auch aus den engen Gassen der Altstadt wurden wir schnell in ein Restaurant geweht. Den Abend verbrachten wir windgeschützt im Campingplatzgasthaus direkt am Wasser.

 

     
   


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